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Anfragescoring

Erstellt von admin am 24. September 2010Kommentare deaktiviert für Anfragescoring

Aus den gesammelten Daten berechnet die Schufa einen Scorewert zu jeder Person. Anhand dieser Zahl wird die Wahrscheinlichkeit angegeben, mit der ein Kunde seine Kreditverpflichtungen erfüllen wird bzw. nicht erfüllen wird. Dies geschieht auf der Grundlage eines vergleichs mit Personen die die selben Merkmale aufweisen.

Besteht kein Risiko ist der Wert Null bzw. 1000 Punkte (100%). Je geringer der Wert, umso höher das Ausfallrisiko. Der Score wird mit einer Ratingstufe von A bis M versehen.

Wenn ein Kunde nun eine Kreditanfrage stellt, eine Girokontoanfrage oder ähnliches, dann verschlechtert sich automatisch sein Scorewert. Dies führt dazu, dass einem ein Kredit teurer kommen kann und im schlimmsten Fall kein Kredit mehr genehmigt wird. (Dies geschieht jedoch nicht bei “schufafreien Krediten”. Hierbei erfährt die Schufa NICHTS)

Die Anfragen verschwinden zwar nach 10 Tagen wiedr aus allen weiteren Anfragen und ist so für die Banken nicht mehr sichtbar, sie bleiben jedoch noch 1 Jahr bei der Schufa gespeichert.

Stiftung Warentest (Finanztest 02/2007) hat diese verschlechterung bei der Schufa anhand von Testpersonen (inkl. Anfragen) getestet und kam dabei zu folgenden Ergebnis:


Zu sehen ist hierbei, dass sich der Wert bereits bei einer Anfrage verschlechtern kann.

Testperson

Anzahl Anfragen

Verschlechterung

1

5

A auf E

2

4

B auf G

3

3

A auf G

4

3

A auf F

5

3

G auf L

6

3

A auf E

7

3

B auf E

8

2

E auf G

9

2

B auf D

10

1

A auf C

Vorsicht also, denn viele Anfragen verschlechtern den Score!