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Nummernkonto

Erstellt von admin am 24. September 2010Kommentare deaktiviert für Nummernkonto

Ein Nummernkonto (Nummerndepot) ist das gleiche wie ein normales Bankkonto
oder Wertpapierdepot. Der Unterschied liegt darin, das das Konto unter einer
Nummer und einem Passwort geführt wird.
Viele glauben mit einem Nummernkonto total anonym zu sein. Dies ist nicht der
Fall. Bei einem Nummernkonto wissen lediglich nur bestimmte Bankmitarbeiter wer
der Inhaber eines jeweiligen Bankkontos ist. Für alle anderen sind es nur
Nummern.

Die Mindesteinlage ist bei vielen Nummernkonten extrem hoch und für den
Normalbürger nicht möglich. Die Schweiz hat inzwischen auch Ihr Bankgeheimnis
gelockert, so dass es für ausländische Bürger uninteressant geworden ist.

ALTERNATIVEN:
Bevor man sich für ein Nummernkonto entscheidet, sollte man sich erstmal überlegen
wozu man eins benötigt. Viele wollen so beispielsweise nur der Schufa
entfliehen. In diesem Fall reicht es jedoch völlig, sich ein Bankkonto ohne
Schufa anzulegen. Bei diesen Konten wird keine Schufaauskunft an die Schufa übermittelt
und es wird auch keine Abfrage der Schufa gemacht. Entscheidender Vorteil
hierbei ist natürlich, das die Schufa nichts von dem Konto weiss und so keine
Daten an Behörden, Banken oder ähnliches zu übermitteln.

Das Schweizer Bankgeheimnis ist aufgehoben!
Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen das Bankgeheimnis gegenüber dem
Ausland aufzuheben. Der gestrige Entscheid, einer der wichtigsten dieses
Jahrzehnts, fiel gemäss gut unterrichteten Quellen nur mit einer namhaften
Gegenstimme: SVP-Bundesrat Ueli Maurer wehrte sich ebenso entschieden wie
chancenlos. Seine Kritik, der Entscheid sei nicht durchdacht genug, und seine
Forderung, die Schweiz müsse selbstbewusst und standhaft bleiben und solle
sich zu keinerlei Konzessionen bereit zeigen, stiess auf keine Resonanz bei
seinen Kollegen und Kolleginen.

Damit hat die Schweizer Regierung bis auf ein Mitglied sich als erpressbar
gezeigt, die kein Rückgrad hat, sofort einknickt und auf landesverräterischer
Weise nicht die Interessen des Schweizer Volkes vertritt. Ausserdem kann man
ihnen nichts mehr glauben, ihre Versprechen sind wertlos.

So hat zum Beispiel Bundesrat Hans-Rudolf Merz als Finanzminister noch im
letzten Jahr bei verschiedenen Gelegenheiten gross posaunt: „Das
Bankgeheimnis steht nicht zur Disposition. Wer uns zwingen will, es
abzuschaffen, wird sich daran die Zähne ausbeissen.“ Noch letzte Woche hat
der Bundesrat verlauten lassen, er stehe zum Bankgeheimnis.

Kategorie: Nummernkonto

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